• Regionale Schule Sassnitz

Schüler allein zu Haus

Vorschläge

Euch ist langweilig und ihr wisst nicht, was ihr tun sollt? Hier werden in den nächsten Tagen einige Tipps veröffentlicht, die von den Schülern der 8a verfasst wurden.

  • Den Anfang machen Apfelkekse von Jonas. Viel Spaß beim Nachbacken.
  • Hier lernt ihr was fürs Leben! Ruben erklärt, wie man einen Moped-Vergaser reinigt.
  • Lust auf Schokoladenkuchen? Shakira weiß, wie man ihn backt.
  • Nudel Schinken Gratin von Lennox. Hmmmm, lecker!!!!
  • Pizza  schmeckt selbstgemacht am besten! Mattes erklärt, wie sie zubereitet wird.
  •  Ein Quarkkuchen ohne Boden? Geht das? Aber klar doch. Folgt einfach dieser ausführlichen Beschreibung von Carla und ihr seid für den nächsten Kaffeeklatsch gerüstet.
  • Der direkte Vergleich: Laras Russischer Zupfkuchen ist mit Boden. 

 

Lesetipps

Jetzt ist es soweit: Die Langeweile ist so groß, dass sogar Bücher spannend erscheinen. Doch die Auswahl ist riesig, was soll man nur lesen? Schüler der 5.Klassen verraten ihre ultimativen Lesetipps:

‚Miles und Niles. Hirnzellen im Hinterhalt‘ von Jory John Mac Bernett.  In der schulfreien Zeit während der Coronakrise habe ich das Buch „Miles und Niles. Hirnzellen im Hinterhalt“ von Jory John Mac Barnett gelesen.
In dem Buch geht es um einen Jungen namens Miles, der aus einer großen Stadt in ein Kuhdorf gezogen ist. An der neuen Schule möchte er der größte Streichespieler werden. Allerdings gibt es dort einen Jungen namens Niles, der diesen Platz schon belegt hat. Die beiden tun sich zusammen, um dem Schulleiter einen Streich zu spielen. Ihr Ziel ist es, dass die Schule ausfällt.
Wenn ihr herausfinden wollt, ob sie es schaffen, lest das Buch. Es ist wirklich lustig und hat viele Bilder, über die man lachen kann. (Wilhelm, 5a)

cbj, 24.August 2015, 224 Seiten, ab 10 Jahren

Das beste Kinderbuch seit langem heißt „Der Junge, der sich in Luft auflöste“ und wurde von Siobhan Dowd verfasst. Der Ich-Erzähler ist der 10-jährige Ted, dessen Kopf mit einem „besonderen Betriebssystem“ arbeitet. Es kennt sich prima mit Wetterphänomenen aus, aber wenn bei seiner Mutter ein Gewitter aufzieht, dann kann er die gereizte Stimmung und wütende Gesichtsmimik nicht deuten. Seine Mitschüler nennen ihn „Strinner“, eine Mischung aus Streber und Spinner.
In der Geschichte bekommt Ted Besuch von seinem Cousin Salim. Aber bei einer Fahrt im berühmten London-Eye (=Riesenrad) löst sich dieser buchstäblich in Luft auf. Ted und seine Schwester Cat nehmen den Leser mit auf diese besondere Suchaktion, bei der einen die schrulligen aber sehr liebenswerten Eigenheiten des Junges oft zum Lachen bringen. (Perfekte Strandlektüre für London-Fans, empfohlen von Frau Fischer)

Carlsen, ab 10 Jahren

„Das kleine Böse Buch“ von Magnus Myst.

Dieses Buch ist so spannend, das muss man lesen. Viele Rätsel müssen gelöst werden, um zu sehen, wie es weiter geht. Ein Buch will böse werden! Wie das wohl geht? Lest selbst. (Brain, 5c)

Und wie ihr auf den Bildern seht, ist es sogar so spannend, dass man selbst während der Gartenarbeit nicht aufhören will. Perfekt eignet es sich auch als Lektüre vor der geschlossenen Schule.

Liliane Susewind, Delphine in Seenot von Tanya Stewner. In der Coronakrise lese ich das Buch „Delphine in Seenot“. Es kostet 6,99 Euro. Es geht um ein Mädchen namens Liliane, die ans Meer fährt. Dort bemerkt sie, dass sie mit Delphinen sprechen kann. Es ist ein sehr interessantes Buch. Ich habe auch noch „Ein Pinguin will hoch hinaus“ und „Mit Elefanten spricht man nicht“. Die dickeren Bücher kosten 12,40 Euro. Ich finde sie echt cool. Es macht Spaß sie zu lesen. (Anneke, 5c)

Diese Buch ist sogar so toll, dass selbst die Katze ihren Schlaf unterbricht um mitzulesen. Bei diesem tollen „Leseplätzchen“ kann man das auch nur zu gut verstehen!

Ostwind auf der Suche nach Morgen‚ von Lea Schmidbauer  

Ora  das Fohlen von Ostwind geht auf einer Zuchtschau verloren. Als die Suche nach ihm im Sande verläuft, ist Mika am Boden zerstört und kurz davor aufzugeben. Doch tausende von Kilometer entfernt verlässt ein Hengst seine Herde und taucht auf Haciendos Ranch auf. Wird alles gut? (Sera, 5c)

Das Buch ist so spannend, dass man sogar beim ‚Meeri‘ laufen lassen und Abhängen nicht aufhören kann zu lesen. 

Die Zerstörung von Oberwelt‚ von Marc Cheverton

In der Geschichte geht es um einen Jungen, der die Oberwelt von Minecraft vor einem Enderdrachen rettet, der von Herobrine mit einem Virus infiziert wurde. Herobrine möchte sich rächen. Kann Gameknight 999 ihn mit seinen Freunden aufhalten?   365 Seiten Spannung pur!(Stacy, 5c)

Die Minecraft-Bücherreihe ist etwas für echte Fans und wie man auf den Bildern sieht, kann man sogar die passende Bettwäsche zu den Büchern kaufen. 

 

 

 

Iola und die Sache mit den Pferden‚ von Lill Hallberg

In dem Buch geht es um Iola Sandström. Ihre beste Freundin Alba überredet sie, sich zehn Reitstunden zu kaufen. Iola möchte auf gar keinen Fall reiten. Wird Iola die zehn Reitstunden überleben? (Enola, 5c)

Für nur 8,98 Euro bekommt ihr ein Buch, das sogar Pferde lesen wollen!

 

Gregs Tagebuch 3‚ von Jeff Kinney

Mal ehrlich: Greg wird sich niemals ändern! Seine Eltern aber scheinen das nicht zu verstehen. Sie denken noch immer, sie könnten ihn erziehen. Sein Vater will sogar aus ihm einen „richtigen“ Mann machen und ihn ins Feriencamp stecken, damit er fit fürs Leben wird. Als ob Greg nicht schon genug Probleme mit der Schule und den Mädels hätte. Jetzt muss ihm was wirklich Gutes einfallen… (Dan, 5c)

Das Buch ist so witzig, da wird man glatt während des Lesens zum Clown! 

Bernhard und Bianca im Käguruhland‚ von Walt Disney

Es geht um Wilde Tiere. Es wird wild. Es wir traurig aber auch sehr spannend. Es geht um alt wie jung. Es spielt im Dschungel. Walt Disney spielt dabei auch eine große Rolle. (Tom, 5c)

Das Buch eignet sich perfekt zum Vorlesen. 

Harry Potter und der Stein der Weisen von Joanne K. Rowling

Ich habe in letzter Zeit „Harry Potter und der Stein der Weisen“ gelesen. Harry denkt, er wäre ein ganz normaler Junge. Aber plötzlich passieren seltsame Ding. In einem Zoo spricht eine Schlange mit ihm. Eine Eule bringt ihm einen Brief mit einer Einladung nach Hogwarts, die Schule für Hexerei und Zauberei, denn Harry ist kein normaler Junge sondern ein Zauberer. Zusammen mit seinen neuen Freunden beginnt ein unglaubliches Abenteuer.

Ich glaube, jeder hat schon einmal etwas von Harry Potter gehört. Die Geschichte ist spannend, aufregend und auch lustig. (Juliana, 5c)

Dieses Bild ist Magie pur!!!! 

Der kleine große Meisterdetektiv Paul von Tommy Krappweis

Ein kleiner Junge, er heißt Paul, löst Fälle in der Schüler über eine verschwundene Uhr. (Paul, 5c)

Dieses Buch zieht einen in seinen Bann, das kann man nicht weglegen!

Tipps gegen Langeweile

Was macht man denn nur, wenn man nicht in die Schule darf?

Angelique, Redakteurin der Schülerzeitung, hat euch folgende Liste zusammengestellt:

  • Netflix gucken

  • YouTube gucken

  • Computerspiele spielen

  • telefonieren

  • Zimmer aufräumen/ausmisten/putzen

  • Musik hören

  • Instrumente spielen

  • lesen

  • malen/zeichnen

  • kochen/backen

  • Brettspiele spielen

  • Sport machen

Welche Tipps habt ihr noch?

 

Wenn dann alles vorbei ist!

Die Klasse 10a hat sich mit diesem Gedanken beschäftigt und als Paralleltext eine Glosse verfasst:

Was, wenn alles vorbei ist?“

Die Welt ist in Freude, denn Corona ist vorbei.
Endlich wieder volle Straßen und Wege.
Ich freue mich, dass endlich alles vorbei ist und ich wieder ins Stadion kann.

Endlich ist es vorbei. Endlich wieder Fußball im Stadion und nicht mehr Fifa an der Playstation. Jeder geht wieder raus und trifft sich mit Freunden um eine Runde Fußball zu spielen. Die schöne Zeit beginnt wieder. Vor allem mit Spaß.

Die Schule geht wieder weiter, alle bringen einen Stapel Papier mit in die Schule, wo ihre erledigten Aufgaben der letzten zig Wochen drauf sind. Alle Läden haben endlich wieder geöffnet und der normale Alltag beginnt wieder, darauf haben wir uns alle ja schon lange gefreut.

Volle Regale in den Supermärkten

Die Supermärkte sind endlich wieder voll. Keine leeren Regale mehr. Genügend Klopapierfür alle. Fröhliche Kinder wieder in den Wäldern, die sich mit Stöcken prügeln und nicht mehr wie eingesperrt im Haus hocken. Ab jetzt weiß jeder was eine Pandemie ist und es kann das menschliche Fehlverhalten ausgewertet werden.

Grillpartys im Garten mit frischem Fleisch werden endlich wieder zur Normalität. Keine Personen mehr die illegal „Coronapartys“ feiern und damit das Wohl aller Menschen gefährden. Keine überfüllten Tiefkühler oder Nahrungsschränke mehr, keine Prügeleien mehr um Dosennahrung in den Läden. Homeoffice ist dann wohl auch Geschichte, was ein Dreck aber auch. Nun kann sich auch endlich wieder darum gekümmert werden den Planeten zu versauen. Wir schaffen es noch einmal!

Der Krieg ist gewonnen

Jetzt heißt es wieder zurück zur Normalität. Die neusten Handys können jetzt wieder erworben werden. Eines wird wohl bleiben, dass einige Menschen bei den RTL Sendungen verblöden, naja ist ja alles genauso wie vorher!

So, jetzt noch schnell die letzten gehamsterten Kekse aufessen, die einem langsam schonaus den Ohren herauskommen. Keine Ahnung wohin mit dem ganzen Klopapier, eine Prügelei im Supermarkt war dann wohl umsonst. SCHADE. 1,5 m Abstand muss ja jetzt auch nicht mehr eingehalten werden. Naja, sind wir ehrlich, das hat eh keiner eingehalten
außer die Aufpasser an den Kassen vielleicht. Mit Stolz können wir nun sagen, dass der Krieg gegen den Virus endlich gewonnen ist.  (Felix)

Wenn Corona vorbei ist

Die Welt ist im Ausnahmezustand und keiner weiß, wann es vorbei sein wird. Um sie Sorgen
zu vertreiben, kann ein Blickwechsel helfen. Unsere Moderatorin Emma Rolletschek freut
sich auf die Zeit danach: Wenn der Aufenthalt in den eigenen vier Wänden nicht mehr als
“Quarantäne”, sondern als “bewusste Desozialisierung” bezeichnet wird.

Ich freu mich auf die Zeit, wenn der Aufenthalt in den eigenen vier Wänden nicht mehr als
“Quarantäne”, sondern als “bewusste Desozialisierung” bezeichnet wird. Wenn ich an einem
lauen Frühsommerabend auf der Couch sitze und meine Mama mir sagt, ich solle doch mal
vor die Tür gehen. Staunend über die Felder blicken, fasziniert den Raps wachsen sehen,
Fahrradfahren und durchatmen – meine Güte, diese frische Luft! Das ist ein Gefühl! An den
Mann gebracht mit meinem größten Feind, dem “Von-der-Couch-aufstehen”. Oh ja, da
kommt mir die Gänsehaut den Rücken hinab.

Und dazu, dass jeder zu Hause ist, drosseln jetzt auch sogut wie alle Streaming-Dienste ihre
Qualität. Spongebob ist jetzt nur noch gelber Pixel und die Netze überlastet. Tja, das kommt
davon, wenn niemand die Kupferdrähte unter der Erde erneuert und alle daheim netflixen.
Netflix and Chill wird wohl eher Netflix and überprüfe deine Verbindung.

Hamsterkäufe auf den Grill
Und in den Gärten und auf den Straßen kämpfen und streiten gelangweilte Kinder. Aber
nicht fröhlich zusammen, sondern ausgelassen und gröhlend führen sie das auf, was sie die
sieben Wochen lang einstudiert haben: Mutter, Vater, Kind und die Quarantäne als
Puppenspiel mit verzweifelten Eltern und unglücklichen Kindern. Kind, gebastelt aus leeren Klopapierrollen, fragt: Wie es ist, endlich mal ganz viel Zeit als Familie verbringen zu dürfen?
Die Mutter fängt an zu weinen und läuft direkt ins nächste Frauenhaus. Vater, ein paar
Nudeln zusammengehalten mit Sekundenkleber wählt die Nummer der Telefonseelsorge.
Erst Null, dann acht, dann noch zweimal die Null und so weiter.

Als der Vorhang fällt, eine Baumwolldecke, gehamstert von Ikea, klatschen die Eltern und
der Nachbar heizt den Grill an. Es ist das erste mal seit sieben Wochen, dass sie zusammen
einen Abend verbringen und es wird Zeit das übriggebliebene gehamsterte Essen zu
verarbeiten. Der Nachbar und seine Frau tragen ihre Tüten mit semtlichen Erbeutungen der
letzten Wochen in den Garten. Über 20 Kilogramm Kartoffeln scheißen sie auf den Grill und
ach was, die 10 Liter Becher Senf können auch noch dazu und natürlich eine Nudelsuppe,
die eine ganze Nachbarschaft satt macht. In den zwei Wochen nahmen die Bürger
Deutschlands soviel zu wie der Durchschnittsdeutsche in einem Jahr (!)

Endlich wieder eine Generation, die vom Krieg erzählen kann
Dann prahlen wir ein bisschen, wer die exotischste Sprache gelernt hat und den
gründlichsten Frühjahrsputz gemacht hat. im Fernseher läuft die neuste Folge von “Corona
statt Barcelona”, die neue Soap mit Gesundheitsminister Jens Spahn, in der er verzweifelte
Reisende auf ihren Hotelzimmern besucht, die sie während der Quarantäne nicht verlassen
durften.

Dann liege ich da, immer noch auf der Couch und creme mir meine Hände ein. Die Haut
schält sich nämlich von meinem hohen Verbrauch an Seife und Desinfektionsmitteln in den
letzten Wochen. Dicht an dicht stehen wir, so digitalisiert mit unseren rechteckigen Augen
vom Home-Office, entschschleunigt und zerstritten wie noch nie, schauen uns in die Augen
und seufzen gerührt, denn wir wissen: Die Welt hat endlich wieder eine Generation, die vom
Krieg erzählen kann, wenn sie alt ist und nicht nur vom tagelangen Computerspielen. (Emma)

 

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